Kurzgedanken #3

Ich habe lange überlegt, woran es liegt, dass scheinbar die meisten Beziehungen zerbrechen und die wenigsten ernsthaft heiraten wollen. Findet ihr das normal? Dass man viele Beziehungen in seinem leben hat, diese nur wenige Jahre halten und selbst die meisten Ehen aufgelöst werden? Denn früher war das nicht der Fall! Man liierte sich, dann heiratete man und dann blieb man auch zusammen, egal ob es Probleme gab und selbst wenn man NICHT gut zusammenpasste. Die Ehe gebietet es, dass man sich zu arrangieren hat und das war gut so. Doch leider driftet die Gesellschaft immer mehr von diesem Modell ab und dafür mache ich den Wunsch nach Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit verantwortlich.

Dass die Freiheit des Einzelnen wächst, hat scheinbar auch Kehrseiten. Dass resultiert darin dass es keine „romantische“ sondern „partnerschaftliche“ Beziehung gibt, in der das Interesse des Einzelnen anstelle des klassischen Ehegedankens im Vordergrund steht. Was für Probleme das mit sich bringt muss ich ja wohl nicht aufzählen… das 50% aller Ehen scheitern spricht für sich. Ich für meinen Teil sehe im klassischen Liebesverständnis, das Goethe und co. schildern, die Einzig richtige Idee und die unfassbare Entwicklung unserer Zeit als große Schande. Ich kritisiere das Christentum oft, aber die Moral und die Regeln die es über Familie und Beziehung lehrt hat den richtigen Ansatz. Ich zumindest werde meine Kinder deswegen streng christlich großziehen, ist es denn der einzige Weg.

Advertisements

Verfall der Reinen Liebe

Das, was an guten Werten, im Begriff der Liebe verankert ist, wird im heutigen Verständnis des Liebesbegriffs minimalisiert und als nebensächlich degradiert. Besonders innerhalb der Jugend wird die Liebe instrumentalisiert mit dem Selbstzweck, sexuelle Begierden zu erfüllen. Dass diese hedonistischen Begierden aber gleichgestellt, oder schlimmer, wichtiger gestellt sind, als die Liebe, darf nicht sein und verkehrt die angedachten Rollen: die Liebe geht zwar einher mit sexuellen Begierden, ist aber dennoch Kehrseite letzteres; ist es auch unumstößlich, dass die Liebe, im biologischen Verständnis, als Wegbereiter zur Reproduktion gegeben ist, liegt es am Menschen als denkfähiges Wesen, sich der negativen Stellung, in die er durch Hingabe zur Lust gerät, zu entziehen. Bei dem Vorgang, sich der Lust in widernatürlicher Häufigkeit zu verschreiben, wird die Liebe objektiviert und von ihrer ursprünglich (beim aufkeimen einer Liebe) hohen Position in eine Nebensächlichkeit pervertiert.
Weiterlesen

US-Serien-Review: Lost

Man findet selten US-Serien, die so zu begeistern wissen wie Lost und das über einen langen Zeitraum von 6 Staffeln mit insgesamt 121 Folgen. Lost traut sich, in vielen Punkten über das Gewöhnliche hinauszugehen, Mysterien komplex zu setzen und ständig für interessante Höhepunkte zu sorgen.

logolost


Weiterlesen